Zerfall und Rekonstruktion.....

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In „Things to come“ (1936) wird auf der Basis von Wissenschaft und Technik eine phantastische Gesellschaft neu erschaffen, nachdem durch Krieg und Krankheit in einer fiktiven Zeit nach ’36 zivilisatorische Errungenschaften zerfallen sind und die Gesellschaft in mittelalterliche Verhältnisse zurückgeworfen wurde.
„THX-1138“ (1970) geht dagegen von einer zukünftigen Welt aus, in der die Menschen zu Sklaven ihrer Maschinen geworden sind. Nur das Zerfallen des technokratischen Systems birgt für die Menschen die Aussicht auf eine lebenswerte Zukunft, in der Liebe und andere Emotionen nicht mehr von herrschenden Computern unterdrückt werden.

Zeitweise werden in die Videobilder Textpassagen eingeblendet, die den Blick auf einen abstrakteren Gedanken lenken, der dem Motiv Zerfall und Rekonstruktion folgt. Viele Dinge sind besser greifbar, wenn man sie in Teile zerfallen lässt und das Gesamtbild als Summe der Teile betrachtet, bzw. aus den Teilen wieder rekonstruiert. Der Text beschäftigt sind mit einer mathematischen Methode, die auf dieser Idee aufbaut (´Wavelet-Analyse’: Handout zur Installation "Metabolismus und Kommunikation: Algorithmic Echolocation" ZKM Karlsruhe Mai 2003).

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